Phobia // Wulf Dorn


Taschenbuch, Klappenbroschur
400 Seiten
ISBN: 978-3-453-43798-2
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90
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Klappentext
"Eine Dezembernacht im Londoner Stadtteil Forest Hill. Sarah Bridgewater erwacht, als sie ihren Mann überraschend früh von einer Geschäftsreise nach Hause kommen hört. Doch der Mann, den sie in der Küche antrifft, ist nicht Stephen. Er trägt jedoch den Anzug ihres Mannes, hat dessen Koffer bei sich und ist mit Stephens Auto nach Hause gekommen. Der Fremde behauptet, Stephen zu sein, und weiß Dinge, die nur Sarahs Mann wissen kann. Für Sarah und ihren sechsjährigen Sohn Harvey beginnt der schlimmste Alptraum ihres Lebens. Denn der Unbekannte verschwindet ebenso plötzlich wieder, wie er bei ihr aufgetaucht ist, und niemand will ihr glauben. Nur ihr Jugendfreund, der Psychiater Mark Behrendt, kann ihr jetzt noch helfen. Ein psychologisches Duell mit dem Unbekannten beginnt. Und von Stephen Bridgewater fehlt weiterhin jede Spur…"

Meine Meinung
In diesem Buch geht es zuerst um Sarah Bridgewater, eine junge Mutter. Gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn Harvey verbringt sie eine scheinbar normale Nacht in ihrem Haus in London. Ihr Mann Stephen ist auf Geschäftsreise, somit befindet sich sonst niemand im Haus. Doch als Harvey in dieser Nacht ganz ängstlich ins Schlafzimmer kommt, merkt Sarah, dass irgendetwas nicht stimmt. Denn plötzlich steht Stephen im Wohnzimmer - so nennt er sich jedenfalls. Doch es ist ein völlig fremder Mann, der jedoch alles über die Familie zu wissen scheint. Niemand will ihr Glauben schenken, bis sie sich an ihren alten Schulfreund Mark Behrendt wendet.

Bis hier hin wird alles aus der Sicht von Sarah erzählt, was mir sehr gefallen hat, da man "hautnah" am Startpunkt der Geschichte dabei ist und nachvollziehen kann, was passiert, wie sich der Mann verhält. Wäre dies aus einer anderen Sicht erzählt worden, hätte man ja gar nicht das Geschehen im Haus mit verfolgen können.
Nach dieser Einleitung in den ersten Kapiteln wird Sarahs Freund Mark Behrendt zum Hauptprotagonisten und die Story wird von nun an nur noch aus seiner Sicht erzählt. Mir gefallen abwechselnde Sichten, doch dass hier komplett gewechselt wurde, war auch okay. So kommt man nicht in die Verlegenheit, zu vergessen, wer gerade berichtet.

Der Schreibstil war gut, aber er konnte mich nicht wirklich begeistern. Das Buch hat eine interessante Story, die mir so bisher noch nicht begegnet ist, doch leider war das Buch für mich kein Pageturner. Mir hat das Bedürfnis, sofort weiterblättern zu wollen, gefehlt. Dieser Impuls, auf Schlaf zu verzichten und das Buch in einem Rutsch zu lesen war einfach nicht da, somit war das Buch für mich einfach kein besonders spannendes Leseerlebnis.

Alles in allem war das Buch eigentlich von der Idee her das perfekte Buch für mich als Thrillerliebhaberin, konnte dem aber nicht wirklich gerecht werden, weil die Spannung vor allem zum Ende hin immer wieder nachließ. Mir persönlich wurden zu viele Fragen offen gelassen und die Auflösung der Geschichte hat mich nicht geschockt, da ich mir so was in der Art schon gedacht hatte. Das ist leider ein wenig traurig, denn der Klappentext und das Cover haben mich total begeistert. Vielleicht sollte man seine Erwartungen nicht immer zu hoch schrauben, dann ist man im besten Fall nicht zu traurig über einen solchen Ausgang einer Geschichte.
Vielen Dank an Randomhouse (Bloggerportal), bzw. Heyne für das Rezensionsexemplar!

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