Der Seelenbrecher // Sebastian Fitzek

Bild von Droemer/Knaur
Taschenbuch
368 Seiten
ISBN 978-3-426-63792-0
[D] 9.99€

Klappentext

"Sie wurden nicht vergewaltigt. Nicht gefoltert. Nicht getötet. Ihnen geschah viel Schlimmeres ...
Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den »Seelenbrecher« nennt, genügt: Als die Frauen wieder auftauchen, sind sie psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. In der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt …"

Meine Meinung

Fitzek ist immer wieder super!
Am Anfang begleitet man einen Professor der Universität und zwei seiner Studenten. Die Studenten haben sich für ein Experiment angemeldet. Es hört sich alles ganz einfach an, sie sollen nur ein "Buch" lesen, welches man in den Unterlagen eines verstorbenen Psychaters gefunden hat. Es geht darum um die Geschichte des Seelenbrechers, der vor einigen Jahren sein Unwesen in Berlin trieb. Sobald die Studenten anfangen zu lesen, liest man sozusagen ein Buch im Buch. Die Studenten denken sich nicht viel dabei, sind allerdings geschockt von der Geschichte und der anschließenden Aufklärung des Professors hinterher. Es gibt auch am Ende (zumindest in den meisten Büchern) noch einen Adrenalinschub für den Leser, aber das müsst ihr selber herausfinden ;)

Die Idee der Geschichte ist super. Der Seelenbrecher läuft herum und hat es auf junge Frauen abgesehen. Sie werden körperlich nicht verletzt, werden physisch nicht gequält. Doch wie sein Name es schon verrät, bricht er ihre Seelen und hält sie in einer für die Frauen schrecklichen Umgebung gefangen. Fitzek gelingt es immer wieder, dass man denkt, man wüsste, wer der Täter ist, doch kurz darauf zweifelt man wieder an seiner eigenen Wahrnehmung. Theoretisch gibt es jedes Mal am Anfang seiner Bücher einen deutlichen Hinweis, wer der Täter ist. Doch trotzdem kann man es nicht glauben, wenn die Geschichte dann doch aufgedeckt wird.

Ich liebe seinen Schreibstil. Ein Buch von Fitzek ist ruck zuck durchgelesen und ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ich kann es nur wärmstens jedem Krimi/Thriller Fan empfehlen!


Kommentare:

  1. Schöne Rezi. Ich liebe die Fitzek Bücher, habe aber auch aufgegeben zu Erraten wer am Ende der Täter ist. Zum Glück habe ich noch c.a. die Hälfte der Bücher vor mir, ua. den Seelenbrecher. Also genügend Fitzek Lesestoff bis es im Oktober was neues von ihm gibt.
    Liebe Grüße, Julia

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    1. Vielen Dank :) Ich habe "leider" schon ganz viele Fitzeks gelesen und somit fehlen nicht mehr so viele. Aber egal, die Bücher sind einfach gut!

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  2. Hallo Vivi, bin gerade auf deinem Blog gelandet und mich gleich wohl gefühlt.
    Werd gleich mal Leserin werden.
    Ich fand den Seelenbrecher damals nicht so toll... Hab jetzt allerdings die Zusammenarbeit von Fitzek und Tsokos gelesen ("Abgeschnitten") und werd Fitzek nochmal ne Chance geben...

    Ein schönes Wochenende
    Nelly von www.nellysleseecke.blogspot.com

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